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Infocenter - Karbidlampen

Calciumkarbid ist eine schwarze steinartige Substanz. Das Calciumkarbid reagiert mit Wasser zu Calciumhydroxid und dem leicht entzündlichen Acetylen-Gas. Dieses Gas wird an einer Brennerdüse entzündet und bietet eine helle, nur schwach rußende Flamme. Die offene Flamme bietet eine sehr gute räumliche Ausleuchtung, kann aber durch Wasser gelöscht werden. In Bergwerken besteht zudem Explosionsgefahr bei methanhaltiger Luft. Karbidlicht ist kostengünstig. Das “Abfallprodukt” Calciumhydroxid ist alkalisch und dadurch problematisch für Kleinstlebewesen und sogar Fischbrut. Es sollte daher nie in der Natur entsorgt werden. Jedoch reagiert das Calciumhydroxid weiter zu Kalk und Gips und ist dann bedenkenlos zu entsorgen. Die bei den Entwicklern angegebenen Leuchtzeiten sind nur ungefähre Erfahrungswerte, da sie von Brennerdüsengröße, Wasserzufuhrmenge und Karbidqualität abhängig sind. Die Düsengrößen variieren zwischen 7 Liter und 21 Liter Gasdurchsatz pro Minute. Je größer die Düse, desto größer die Flamme und desto geringer die Brenndauer. Der Karbidbecher der Lampe darf nie maximal befüllt werden, da sich das Karbid bei der Reaktion ausdehnt (Sprengwirkung). Die Körnung des Karbids sollte zwischen 7 und 25 mm liegen. Zum Befüllen des Wassertanks nur partikelfreies Wasser verwenden. Die Gasaustrittsöffnung muß vor Verunreinigung geschützt werden und sollte regelmäßig gereinigt werden. Stahlblechentwickler sind vor Korrosion zu schützen und der Wassertank ist vor einer Lagerung zu entleeren.

Karbidversand




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